Schreibherausforderungen – Was ist zu tun?

Der Corona-Shutdown schüttelt unseren Kurs ganz schön durcheinander. Wir können uns nun nicht mehr, wie bisher, jeden Freitag sehen, sondern sind gezwungen, uns über Zoom und andere Medien auszutauschen. Das kann aber – neben dem ganzen doofen Zuhause-bleiben-müssen-und-nur-eine-weitere-Person-sehen-dürfen – auch eine ziemlich große Chance sein. Schließlich habt ihr nun eine Menge Zeit, euch mit dem schönsten Hobby der Welt zu beschäftigen:
Dem Texte schreiben!
Natürlich schüttelt ihr gerade mit dem Kopf und denkt euch vermutlich: „Der Patrick mit seinem Gelaber über das Texte schreiben – er hängt doch vermutlich selbst den ganzen Tag in der Bude und vergammelt vor der Playstation. Als ob er Lust hätte, sich hinzusetzen und irgendwelche doofen Aufgaben zu machen.“
Nun ist es tatsächlich so, dass es bei mir Tage gibt, an denen ich nichts Produktives mache und vor der Playstation versumpfe (obwohl ich momentan viel zu viel Aufgaben für die Schule erledigen muss…). Trotzdem verbringe ich einen (nicht unerheblichen Teil) meines Tages damit, Emails zu schreiben, Texte für diesen und andere Blogs zu produzieren, Anleitungen für Kolleg:innen und Schüler:innen sowie Protokolle zu schreiben. Wenn ich dann noch Zeit und Lust habe, schreibe ich sogar noch eigene kleine Gedichte und Kurzgeschichten (ja tatsächlich! Ich habe sogar ein kleines, handgeschriebenes Büchlein dafür. Und jetzt hört auf zu lachen!) oder tausche mich in Online-Foren über meine Lieblingsserien und -charaktere aus (meistens sogar auf Englisch, yes, yes).
Und da ich von mir selbst denke, dass ich ein ziemlich großartiger und perfekter Mensch bin, der nur deshalb Lehrer geworden ist, damit die jungen Menschen eine Chance bekommen, mehr so werden wie ich, sollt ihr bis zu den Osterferien auch ganz viele Texte schreiben.
…UFF…
Ihr fragt euch jetzt mit Sicherheit, wie viele Texte ihr schreiben sollt. Nun ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Wollt ihr die gute Nachricht zuerst hören? Na gut, dann kommt hier die schlechte Nachricht:
Es kommt Arbeit auf euch zu. Ich habe ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie die Texte auszusehen haben. Möglicherweise werde ich euch öfters bitten, euren Text noch einmal zu überarbeiten. Ich bin ein ziemlich Perfektionist (hoffentlich finden sich in diesem Text keine Fehler…).
Die gute Nachricht ist, dass ihr „nur“ vier Texte schreiben werdet. Das bedeutet, dass ihr für jeden Text mindestens zwei Wochen Zeit habt. Ist das nicht super?
Es gibt sogar noch eine gute Nachricht: Wenn ihr diese vier Schreibherausforderungen gewissenhaft bearbeitet, werden sich eure Fähigkeiten und Kenntnisse im Hinblick auf das Schreiben unterschiedlicher Texte deutlich verbessern. Ich werde euch so gut es geht dabei unterstützen: Mit Erklärvideos, (hoffentlich) informativen Blogeinträgen und wöchentlichen Zoom-Treffen, in denen wir gemeinsam Fragen klären, Texte vergleichen und Inhalte besprechen.
Und wir fangen gleich damit an. In dem folgenden Erklärvideo stelle ich die vier Schreibherausforderungen vor und kläre auch über meine Anforderungen auf. Viel Spaß beim Schauen! 🙂

Hier findet ihr eine Übersicht über die Herausforderungen:

HerausforderungLink
Hörerbrief
Hier klicken
Gedicht schreiben oder untersuchenHier klicken
Lieblingsfigur charakterisierenHier klicken
Anleitung für einen Boomer Hier klicken
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